Archiv für den Monat November 2012

Linguine mit Pesto…

…oder der Mörder ist immer der Gärtner!

Der Sommer ist nur noch der Hauch einer Erinnerung…Eingemummelt in meiner Decke, angekuschelt an meine Wärmflasche und mit einem heißen Kakao, versuche ich mich daran zu erinnern wie der Sommer war…Das lässt sich, wie ich finde, am leichtesten mit Gerüchen oder Geschmäckern (komisches Wort) wieder zurück ins Gedächtnis holen. Dazu musste das letzte Basilikum auf meinem Balkon leider sterben, um zusammen mit Pinienkernen, Parmesan und Olivenöl wieder aufzuerstehen, als leckeres Pesto und für mich Italien pur! Mit Zucchini, Tomaten und Oliven kann man dann den Sommer auf der Zunge fast schon schmecken…und da wird mir auch gleich wärmer.

Zutaten für 2 – 3 Personen:

Pesto:

100g Basilikum

3 Knoblauchzehen

75g geröstete Pinienkerne

Olivenöl

100g Parmesan

375g Linguine

250g Cocktailtomaten

Eine Handvoll schwarze Oliven

2 Zucchini

Zubereitung:

Basilikumblätter vom Stil entfernen, Pinienkerne in eine Pfanne rösten und Parmesan klein schneiden. Alles zusammen mit dem Knoblauch in einen Blitzhacker geben. In ein Glas füllen und mit Olivenöl auffüllen.

Linguine in reichlich Salzwasser kochen. In der Zwischenzeit die Zucchini waschen und mit einem Sparschäler in feine Streifen schneiden. Die Zucchini bei mittlerer Hitze und mit etwas Olivenöl in der Pfanne anbraten. Oliven und Tomaten halbieren und mit in die Pfanne geben. Linguine mit Pesto gut vermischen und mit dem Gemüse servieren.

Für den Augenblick vergisst man dann ganz und gar die Kälte, die roten Nasen und frierenden Füße…Was hilft dir zurück in den Sommer?

Alles Liebe

Nova

Photo: Fräulein Schulze

Rezept: Nova

Werbeanzeigen

Kürbisbrot…

…oder es muss nicht immer Suppe sein!

Der Kürbis ist ein Allrounder. Er kann Suppe, Beilage, Süßes, erschreckend leuchten an Halloween… und er kann Brot! Leckeres Kürbisbrot, mit einem saftigen orangefarbenden Kern. Nicht nur die Farbe macht Freude, sondern auch das Brotbacken zaubert diesen Gute-Laune-Geruch in die Wohnung. Der beste Moment ist, wenn das Brot noch warm den Ofen verlässt, ich mir eine viel zu dicke Scheibe davon abschneiden kann…und dann nur da sitzen und genießen. Scmeckt auch fantastisch zum Frühstück, als Stulle auf Arbeit oder als Hasenbrot….

Zutaten:

300g Hokkaido-Kürbis

Etwas Muskat

80g Butter

500g Mehl

80g Zucker

1TL Salz

1Pkt. Hefe

1Ei

Zubereitung:

Kürbis waschen, trocknen und von den Kernen befreien. Den Kürbis in gleichgroße Stücke schneiden. Diese dann mit wenig Wasser etwa 15 min kochen lassen bis er weich ist. Restliches Wasser abkippen. Kürbis mit Butter und Muskat zu einem Püree vermengen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit alle trockenen Zutaten miteinander vermengen. Lauwarmes Kürbispüree zu der Mehlmischung geben und mit den Knethacken des Rührgerätes mixen. Das Ei hinzugeben. Die Knethacken formen die Brotkugel von ganz allein. Den Teig abdecken und für 30 min an einen warmen Ort gehen lassen. Ofen auf 180°C Ober und Unterhitze erwärmen. Den Brotlaib mit etwas Milch bestreichen und Kürbiskerne darauf verteilen. Für ein rundes Brot den Laib einfach nur aufs Blech legen, da er seine Form behält. Für ein formschönes Brot eine 25 cm Blechform buttern und den Teig gleichmäßig darin verteilen. Ca 45-50 Min backen.

Tipp: Die Kerne aus dem Kürbis waschen, und auf einem Backblech bei 100°C trocknen, während der Brotlaib geht. Dann kann man sie gleich für sein eigenes Brot verwenden…

Ohhh..ja …ich weiß, es ist schwer einen so kleinen Kürbis zu finden. Und der Rest reicht nicht wirklich für Kürbissuppe. Aber ich habe da eine andere Idee! Dazu ein andern Mal mehr.

Alles Liebe

Nova

Photo: Fräulein Schulze

Rezept: Deli-Magazin (leicht abgewandelt)