Archiv für den Monat Dezember 2012

Tomaten-Zucchinisalat…

…oder Postweihnachtsessen.

Nach dreitägiger mehrtägiger Grünkohldiät hat mich die kulinarische Vielfalt wieder! So sitze ich also gemütlich auf dem Sofa und blättere in meinem neuen Kochbuch von Tim Mälzer (sehr schönes Geschenk), während ich mit den super coolen neuen Stricknadeln (noch besseres Geschenk) an meinem T-Shirt stricke, und werde hungrig…Obwohl es mir in den Fingerspitzen juckt aus dem wunderbaren „Greenbox“ ein Rezept nach zu kochen, obsiegt doch die Faulheit, bei Nieselregen das Haus zu verlassen. Zum Glück habe ich alle Zutaten für meinen allerliebsten Lieblingssalat zu hause. Also ran an den Speck, oder besser die Zucchini, denn auch die neuen Messer wollen endlich ausprobiert werden.

Tomaten-Zucchini-Salat

Zutaten für 2 Personen:

2 Zucchinis (nicht zu groß)

250g Cherry-Tomaten

Ca. 50g Macadamia-Nüsse

1 rote Zwiebel

125g Feta

1 Zitrone

2TL Senf

2TL Honig

Olivenöl, Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zucchini waschen und oben, sowie unten stutzen. Mit einem Sparschäler feine Streifen aus den Zucchini schneiden, (Das geht bei einem kleinen Zucchino sehr gut, da man sie nicht drehen und wenden muss.) beiseite stellen. Tomaten halbieren, Macadamia-Nüsse grob hacken und Zwiebel in Ringe schneiden. Die Zucchinistreifen in eine Pfanne bei mittlerer Hitze gar werden lassen. Auf zwei Teller verteilen und Tomaten, Macadamia, Feta und Zwiebeln über das Bett aus Zucchini verteilen.

Für das Dressing den Saft einer Zitrone auspressen. Mit dem Senf und Honig vermengen, bis sich der Honig vollständig aufgelöst hat. Dann Salz, Pfeffer und Olivenöl hinzugeben, noch mal vermischen und über den Salat geben.

Ich liebe diesen Salat, würde mich am liebsten hineinsetzen und erst wieder herauskommen, wenn man mich heraus kugeln kann…

Einen guten Rutsch,

Nova

Photo: Fräulein Schulz‘

Lebkuchencupcakes mit Spekulatiusfrosting….

…oder so schmeckt Weihnachten!

Wie schmeckt eigentlich Weihnachten? Diese Frage beschäftigt mich nun schon ein paar Tage… Als erstes Kroch der Geschmack von saftig, salzigem Grünkohl mit butterweichem Kassler über meine Zunge. Aber der zählt nicht, da er leider in die Kategorie „Lieblingsessen-zu-jeder-Zeit“ gehört. Also weiter überlegt. Rumkugeln?! Liebe ich sehr, aber nur weil es sie zu der einen Weihnachtsfeier gab (leicht beschwipste 12 Jährig, ein Traum), zählen sie leider nicht als pures Weihnachten. Erst als ich in meinen ersten Spekulatius-Schokocrossies biss, fiel es mir auf: Lebkuchen und Spekulatius. Saftiger Lebkuchen mit Marmelade gefüllt, feiner Spekulatius, der nach allen Weihnachtsgewürzen duftet und das alles kombiniert zu einem Weihnachtsgeschmackserlebnis. Recherchen zeigten, dass es sich hierbei um kleinen, aber feinen Wunschtraum meinerseits handelte….Also wurde improvisiert, zwei Rezepte zusammengewürfelt und da war es: mein Weihnachten auf der Zunge.

Lebkuchencupcakesmitspekulatiusfrosting

Rezept für 12 Cupcakes:

Teig:

165g Butter

75g weißer Zucker

45g brauner Zucker

75g Mehl

Lebkuchengewürz (z.B. Dr. Oetker)

2EL Zuckerrübensirup

2 Eier

1 Lebkuchenherz vom Bäcker des Vertrauens

Topping:

120g Puderzucker

100g Spekulatius

175g Frischkäse

75g Butter

1TL Zitronenschale

Zubereitung:

Das Lebkuchenherz in kleine Stücke schneiden. Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Eier nach und nach hinzugeben. Mehl und Lebkuchengewürz mischen und zu der Butter-Eier-Creme hinzugeben. Den Zuckerrübensirup nicht vergessen. Den Teig auf die vorbereiteten Muffinförmchen verteilen und dann ab damit in den Ofen (20-25Min bei 180°C).

Für das Frosting den Spekulatius möglichst fein zerbröseln. Wer keinen Blitzhacker hat, wünscht sich noch schnelle einen zu Weihnachten und verwendet stattdessen keine Sterntülle. Gemahlenen Spekulatius mit dem Puderzucker, Frischkäse, Butter und Zitronenschale in ein hohes Gefäß geben und zu einer Creme schlagen. Die Creme in die Tülle geben und vorsichtig verzieren. Zur Deko hab ich ein paar Gingerbread-Männchen genommen, die mag ich so gern.

Da danke ich doch glatt, der lieben Sandra von „für Königskinder“, die mich mit ihren Spekulatius-Schokocrossies inspiriert hat. Undfür das wunderbare Wichtelgeschenk.

Alles Liebe,

Nova

Photo: Fräulein Schulz‘

Rezept: Lebkuchenteig von ZuckerZimtundLiebe,

             Spekulatiuscreme, weiß ich leider nicht mehr, ist aber fantastisch

Deko: Schönhaberei

Gingerbread-Männchen…

…oder Advent, Advent ein Lichtlein brennt!

Oder sollte ich vielleicht sagen, Weihnachten kommt immer näher bzw. ist schon erschreckend nah? Ich habe fast das Gefühl, als hätte das Weihnachtsfest dieses Jahr seine Siebenmeilenstiefel angezogen und ist direkt von Null auf Hundert zum dritten Advent vorangeschritten. Ich war so beschäftigt, dass ich das so eben erst festgestellt habe…Wo sind die anderen zwei Adventssonntage nur geblieben? Na gut, Vergangenheit ist Vergangenheit und so werde ich den heutigen Dritten in Ruhe auskosten. Dazu habe ich mir vier überaus entzückende Mädels eingeladen und es wird gebastelt *Im Übrigen fast meine meine Lieblingstradition*. Neben meinen Lieblingsweihnachtskekse *Klick gibt es noch diese wunderbaren Gingerbread-Männchen. Das Rezept habe ich letztes Jahr entdeckt und jetzt gehört es zu Weihnachten, wie der Kartoffelsalat am Heiligenabend.

Gingerbreadmännchenamstiel

Zutaten:

180g brauner Zucker

100g Zuckerrübensirup (z.B. Grafschafter)

3EL Whiskey

1.5EL Ingwerpulver

2EL Zimt

200g Butter

1TL Natron

400g Mehl

Etwas Salz

Zubereitung:

Braunen Zucker, Sirup, Whiskey, Ingwer und Zimt in einem kleinen Topf flüssig werden lassen und alles schön miteinander vermengen. Wenn die Masse anfängt Blasen zu werfen, die Butter in die Mischung geben, um sie aufzulösen. Natron unterrühren und die Masse abkühlen lassen. Mehl in eine Schüssel sieben und etwas Salz hinzugeben. Die abgekühlte Sirupmasse auf das Mehl geben und alles miteinander vermengen, bis eine schöne gleichmäßige Kugel entsteht. Dann ausrollen und Figuren nach Belieben ausstechen. Die guten Herren kommen dann für 5 Min bei 180°C in den Ofen.

Tipp: Mit einem schön rauchigen Whiskey bekommen die kleinen Männchen ein noch weihnachtlicheres Aroma…

An dieser Stelle bleibt mir nur noch zu sagen: Wer Ingwer mag, wird das Gingerbread lieben….

Alles Liebe,

Nova

Photo: Fräulein Schulz‘

Schoko-Frischkäse-Schneeflocken…

…oder komm setz dich ans Fenster!

Heute Morgen ist es soweit. Pünktlich zum Nikolaus liegt vor meiner Haustür der erste Schnee. Also nicht nur so ein paar verirrte Schneeflöckchen, die sich morgens halb zehn schon wieder in Luft aufgelöst haben, sondern so richtig echter. Man kann ihn sogar riechen, den ersten Schnee…kalt und weiß und wunderbar. Und während ich den letzten Schneeflocken beim tanzen zu schaue, beiße ich in meine Schoko-Frischkäse-Schneeflocke. Das perfekte Frühstück zum ersten Schnee und auch noch lecker zum Mittag, Kaffee, und als Nachtisch beim Abendbrot. Und dabei musste ich mit ein paar Gewissensbissen die ganze Zeit an meine Liebe Freundin Manu denken, die schon ewig auf dieses Rezept wartet. Nun möchte ich sie nicht länger warten lassen…

Schoko-Frischkäse-Schneeflocken

Zutaten für etwa 12 Stück:

Füllung:

150g Frischkäse

1EL Zucker

1Pkt. Vanillezucker

Teig:

200g Mehl

1Pkt. Schokoladenpuddingpulver

Etwas Salz

1Ei

125g Zucker

175g Buttermilch

80ml Pflanzenöl

Puderzucker zum bestäuben

Zubereitung:

Ofen auf 180°C vorheizen. Zunächst alle Zutaten der Füllung miteinander vermengen. Mehl, Schokopuddingpulver und Zucker vermischen und eine Kuhle in die Mitte drücken. Salz, Buttermilch und Pflanzenöl verquirlen und mit dem Ei in die Kuhle geben. Alles mit den Mixer verrühren. Teig in die Schneeflockenform geben und in die Mitte ein Teelöffel der Füllung verteilen. Alles ca. 15-18 Min im Ofen fertig werden lassen.

Schmecken auch als Muffins, sind dann aber nicht ganz so hübsch winterlich

Alles Liebe,

Nova

Photo: Nova (leider nicht so hübsch wie sonst)

Rezept: Meine Freundin Ines

PAMK jr. …

…oder verschneite Weihnachten!

Als kleines Mädchen oder Junge ist das Warten auf den Weihnachtsmann so ziemlich das Aufregendste im ganzen Jahr (neben dem eigenem Geburtstag). Für mich war es immer das Größte, wenn zu Weihnachten Schnee fiel. Dann konnte ich mir sicher sein, dass der Weihnachtsmann auf dem Schlitten kam und nicht im Trabi. Da im hohen Norden, wo meine Tauschpartnerin Daniela mit ihrer Tochter lebt, die Wahrscheinlichkeit für Schnee doch recht gering ist, habe ich mir überlegt, ihrem Töchterchen ein paar Schneeflocken zu backen. Dazu hab ich natürlich unser Familienplätzchenrezept nachgebacken und diese mit einer Eiweißglasur verschönert.

Schneeflockenplätzchen

Zutaten Schneeflocken:

Plätzchen

200g weiche Butter

200g Puderzucker

1 Ei

Saft 1 Zitrone

400g Mehl

Glasur

2 Eiweiß

500g Puderzucker

½ Zitrone

Zubereitung

Butter und Puderzucker schaumig schlagen (ca. 3 Min). Das Ei hinzugeben und so lange schlagen, bis es sich gut verteilt hat. Den Saft der Zitrone auspressen und ebenfalls mit dem Teig vermengen. Mehl langsam einrieseln lassen. Wenn der Teig sich nicht mehr mit dem Mixer vermengen lässt, mit den Händen das Mehl solange kneten, bis man eine Kugel formen kann. Der Teig muss dann für 1 Stunde in den Kühlschrank.

Teig vierteln. Ein Viertel abnehmen, der Rest kann wieder zurück in den Kühlschrank. Das Viertel zu einer Kugel formen, ausrollen und die gewünschten Motive ausstechen. Alles für etwa 6-8 Min bei 180°C in den Ofen. Erst wenn der Teig nicht mehr ausgestochen werden kann, ein neues Viertel aus dem Kühlschrank nehmen, dann lässt sich der Teig besser ausrollen und man braucht kein zusätzliches Mehl.

Für die Glasur das Eiweiß und den Puderzucker etwa 5 Min schlagen, dann den Saft der halben Zitrone hinzugeben. Die Glasur ist fertig, wenn beim herausziehen des Mixers die Glasur standhaft bleib… Die Hälfte der Glasur in einen Gefrierbeutel füllen und an einer Ecke ein sehr kleines Loch hineinschneiden. Damit wird die Schneeflocke umrandet. In die restliche Glasur 1 EL Wasser geben und erneut schlagen. Sie ist jetzt nicht mehr so zähflüssig und kann wunderbar genutzt werden um die Schneeflocken „auszumalen“. Alles etwa 1 Stunde trocknen lassen.

Zutaten Kakao:

1 Kleines Weckglas

4 TL Kakao

50g Schokotropfen

Einpaar Mini-Marshmallows

Zubereitung:

Alles in das Weckglas schichten. Der Inhalt reicht für etwa zwei Gläser Milch a 200ml oder falls man Kakao richtig gerne süß trinkt nur für ein Glas.

Ich bin immer noch total begeistert von der Zuckerglasur und werde wohl noch weiterhin ein paar Schneeflocken produzieren, denn die ersten die heute Nacht bei uns gefallen sind, reichen noch nicht für weiße Weihnachten. Sonst kommt der Weihnachtsmann dies Jahr wieder im Trabi …

Alles Liebe,

Nova

Photo: Fräulein Schulz‘

Rezept Glasur: „Klitzekleine Glücklichmacher“