Archiv für den Monat Januar 2013

Tapenade mit Tomaten auf Zwiebelbrot…

…oder von der Muse geküsst.

Seitdem ich mit dem Bloggen begonnen habe, hat sich meine Wahrnehmung stark verändert. Wenn ich durch Zeitschriften blättere, das Internet durchstöbere oder durch die Stadt laufe, wird alles auch immer auf „Blogtauglichkeit“ gescannt. Eine Idee kann dann zum Beispiel einfach so beim Kaufen von Briefpapier auftauchen. Kann ich die Idee auf der Zunge schmecken und sie lässt mich nicht mehr los, landet sie im Blogbuch. Eine Idee, die sich kürzlich festgesetzt hat, kam mir beim durchblättern der Glamour. Es war kein Rezept sondern ein Beitrag über Kapstadt. Um genauer zu sein ein Bild über das leckere Essen auf dem Neighbourgoods Market und es sah wirklich verdammt lecker aus. Ich musste es natürlich ausprobieren und als ich dann das Rezept zu dem Brot beim Markus gefunden hatte, konnte ich nicht mehr wiederstehen. Deshalb gab es zum Mittag Tapenade mit Tomaten auf Brot. Tapenade, falls sich jemand das selbe fragt wie ich mich, ist eine Olivenpaste die vor allem im Mittelmeerraum gegessen wird. Tapenade mit Tomaten von Sciencemade

Zutaten:

Tapenade

50g schwarze Oliven

50g grüne Oliven

20g Kapern

4 Sardellen

1 Knoblauchzehe

Olivenöl

Brot

600 g Weizenmehl (Typ 405)

1 Pck. Trockenbackhefe

1 EL Zucker

1 geh. TL Salz

300 ml warmes Wasser

40 g Butter

100 g Röstzwiebeln

100g getrocknete Tomaten

2 Tomaten

1 kleine Zwiebel

Zubereitung:

Die Oliven vierteln. Knoblauchzehe enthäuten. Dann Oliven, Kapern, Knoblauch und Sardellen in ein hohes Gefäß geben und mit dem Purierstab zerkleinern. Mit Salz und Pfeffer würfeln und Olivenöl dazu geben, bis eine pestoartige Konsistenz entsteht.

Brot nach der Anleitung von *Hier backen. Statt der Schinkenwürfel einfach die getrockneten Tomaten klein schneiden.

Das fertige Brot in Scheiben schneiden und mit der Tapenade bestreichen. Die Tomate in Scheiben, Zwiebel in Ringe schneiden und auf die Tapenade legen.

Was soll ich sagen, ich denke ich esse es heute zum Abendbrot nochmal. Vielleicht überlebt noch etwas von dem leckeren Brot (Danke Markus) bis morgen, aber versprechen kann ich an dieser Stelle nichts…

Alles Liebe,

Nova

Photo: Fräulein Schulz‘

Rezept: Brot Backbube

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Lemon Meringue Pie…

…oder Zitronen ganz britisch!

Ungefähr vor einem Jahr bin ich in der Bloggerwelt zum ersten Mal darauf gestoßen: Lemon Curd. Nie vorher hatte ich davon gehört, es gesehen oder gar probiert. Ein Zitronen-Aufstrich wurde mir erklärt. Es kribbelte in den Fingern und ich wusste, das muss ich ausprobieren. Das Ergebnis lies mich zweifeln. Ich war recht überzeugt, dass es nicht an der wunderbaren Anleitung lag, sondern dass ich irgendetwas falsch gemacht habe. Also, zweiter Versuch… Viel besser, aber schmeckt es nun, wie es schmecken sollte? Zum Glück habe ich eine britische Freundin, die Weihnachten an mich gedacht hat. Im neuen Jahr bekam ich waschechtes, britisches Lemon Curd. Gleich dazu wurde mir ein Rezept geliefert, damit ich weiß, was man mit Lemon Curd so anstellt. Das möchte ich euch nun nicht vorenthalten…

Lemon Meringue Pie by Sciencemade

Rezept für 4 kleine oder eine 20Ø Form:

250g Mehl

50g Zucker

1  Ei

125g Butter

2 Eiweiß

100g Zucker

1 Glas Lemon Curd *Klick

Zubereitung:

1. Alle Zutaten vermengen und zu einer Kugel formen. Teig glatt ausrollen und mit der Form ausstechen. Im Kühlschrank 1 Stunde kalt stellen.

2. Eiweiß steif schlagen. Weiter mixen und den Zucker langsam einrieseln lassen. Alles in eine Spritztülle geben und bei Seite legen.

3. Den Teig aus dem Kühlschrank holen. Lemon Curd darauf verteilen. Mit dem Eischnee das gesamte Lemon Curd bedecken. Für ca. 35 Min in den Ofen.

Ein kleiner Rest Lemon Curd ist noch übrig geblieben, und morgens auf dem Toast gelandet.

The best is yet to come,

Nova

Photo: Fräulein Schulz’

Kürbis-Aprikosen-Schnecken…

…oder ein bisschen Skandinavien!

Ich bin ein Sommerkind durch und durch. Jetzt im Januar läuft meine Heizung auf Hochtouren. Der Wasserkocher kümmert sich abwechselt um Tee Nachschub oder füllt die Wärmflasche wieder auf, während ich mit einem dicken Buch vor der Nase unter meiner Decke liege. Die Schneeflocken beobachte ich nur hinter dicken Scheiben beim Tanzen und dem wachsenden Schnee am Boden begegne ich eher skeptisch. Da muss ich an Michel denke und all die anderen Kinder in Skandinavien. Wie die das wohl schaffen bei den langen, kalten Wintern, wenn sie jeden Tag durchgefroren den Weg von der Schule hinter sich bringen müssen? Ob da die Mama mit warmen Zimtschnecken zuhause auf sie wartet? Der Gedanke gefällt mir. Und so krieche ich unter meiner Decke hervor, lasse den Wasserkocher ruhen und zur Abwechslung läuft der Ofen auf Hochtouren. Was darin ist? Kürbis-Aprikosen-Schnecken…

Kürbis-Aprikosen-Schnecken by ScienceMade

Zutaten für etwa 15 Stück (+ Ausschuss):

40g Butter

125ml Milch

1Pkt. Trockenhefe

40g Zucker

Etwas Salz

270g Mehl

1 kleines Glas Kürbis-Aprikosen-Marmelade

Eine Handvoll getrocknete Abrikosen

1 Ei

Etwas Milch

Zubereitung:

1. Butter in einem Topf schmelzen. Die Milch hinzugeben und leicht erwärmen lassen. Trockenhefe, Zucker und Salz darin gut auflösen. Vom Herd nehmen. In eine Schüssel erst das Mehl dann die flüssigen Zutaten geben. Alles kneten bis eine Kugel entsteht. Die Schüssel mit einem Tuch bedecken und den Inhalt 30 Min an einem warmen Ort gehen lassen.

2. Die getrockneten Aprikosen klein schneiden. Zusammen mit dem Inhalt des Marmeladenglases vermengen. Den Teig ausrollen und mit der Masse bestreichen. An einem Ende beginnen den Teig aufzurollen. Dann 2 cm dicke Scheiben abschneiden. Auf einem Backblech verteilen und weitere 30 Min an einem warmen Ort gehen lassen.

3. Den Ofen auf 250°C vorheizen. In einer Tasse Ei und Milch vermengen. Bevor die Schnecken in den Ofen wandern werden sie mit der Eiermilch bestrichen. 5-7 Min backen.

Die noch warmen Kürbis-Aprikosen-Schnecken in eine Schüssel legen und noch warm unter der Decke verzerren. Mein Wintertraum!

Alles Liebe,

Nova

Photo: Fräulein Schulz‘

Rezept: Hefeteig:  Klitzekleine Glücklichmacher

               Marmelade: Überreste des Paketes von PAMK von Seglerbraut

Schwarzwurzeln auf Pumpernickel…

…oder lang vergessenes neu entdeckt.

Seit Weihnachten bin ich ja glückliche Besitzerin des neuen Tim Mälzer Kochbuches „Greenbox“. Darin habe ich ein Schwarzwurzelrezept entdeckt, das ich unbedingt ausprobieren musste. Denn Schwarzwurzeln, so viel es mir wieder ein, hatte ich schon mal begeistert gegessen. Eigentlich sehen diese Wurzeln eher unspektakulär aus, so braun und schmutzig. Wie ich finde, gar nicht appetitlich. Aber wie so oft täuscht der erste Eindruck. Lecker schmeckt’s, so dass ich traurig war, dass ich viel zu schnell satt wurde. Ach übrigens hab ich hier *Klick eine Schwarzwurzelsuppe entdeckt. Die sieht verdammt gut aus und ist noch ein Grund mehr, die Schwarzwurzel aus der Vergessenheit auferstehen zu lassen….

  Pumpernikel1

Rezept für zwei Personen:

500g Schwarzwurzel

1 Zitrone

½ TL Mehl

200g Sahne

Pumpernickel

Salz, Pfeffer, Muskat, Kadamon

Etwas Butter

Zubereitung:

1. Das Waschbecken mit Wasser füllen. Außerdem lauwarmes Wasser mit dem Saft der Zitrone in eine Schüssel geben. Die Schwarzwurzel mit dem Sparschäler schälen. Hände und Schwarzwurzel im Wasser des Waschbeckens abwaschen und in ca. 1cm dünne Scheiben schneiden. Anschließend in das Zitronenwasser, damit sie nicht braun werden.

2. Das Zitronenwasser abkippen. Den Herd anschmeißen und die Butter darin zerrinnen lassen. Die Schwarzwurzelscheiben etwa 3-4 Min darin ruhen lassen. Dann das Mehl auf den Schwarzwurzeln verteilen. Die Sahne hinzugeben und andicken lassen.

3. In der Zwischenzeit zwei Scheiben Pumpernickel zerbröseln und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze zu Bröseln werden lassen.

4. Die Schwarzwurzeln abschmecken. Auf einen Teller geben und die Pumpernickelbrösel darauf verteilen. Auch schön: Als Canape: Runde Pumpernickelscheibe, Schwarzwurzel und dann die Brösel.

Habt ihr vielleicht noch mehr Ideen, was man mit dem Spargel des Winters anstellen kann?

Alles Liebe,

Nova

Photo: Fräulein Schulz‘

Rezept: Tim Mälzer

Meringueschalen mit Kardamonsahne…

…oder mhhh! Kardamonsahne.

Kennste das, wenn du etwas schon immer mochtest und es irgendwann dann noch lieber magst? So ergangen ist es mir in der Vorweihnachtszeit… Ich liebe Sahne, schon immer. Am liebsten zu Erdbeerkuchen von Oma in der schönen alten Glasschale mit dem golden Löffel. Es darf immer ein dicker Klecks sein und keine Diät der Welt könnte mich davon abhalten. Beim stöbern durch „Die fabelhafte Welt der Fräulein Klein“ *Klick *Klick, habe ich dann Kardamonsahne entdeckt. Meine Neugier war, wie sollte es auch anders sein, geweckt. Und nach dem ersten Testergebnis kann ich nur sagen: ich liebe es! Seit dem überlege ich, was ich mit dieser tollen Sahne anstellen kann, ohne sie einfach nur so zu essen?! „Meringue!“ war die Antwort von Pinterest. „Warum eigentlich nicht?!“ die meine.

Meringue and Kardamoncream

Zutaten für etwa 15 Schalen:

3 Eiweiß

Etwas Salz

100g Zucker

1 ½ EL Speisestärke

60g Puderzucker

Etwas Speisefarbenpaste

100ml Sahne

30g Puderzucker

1TL Kardamonpulver

Zubereitung:

1. Eiweiß mit etwas Salz halb steif schlagen. Beim weiterschlagen den Zucker ein rieseln lassen, bis dieser sich vollständig aufgelöst hat. Speisestärke und Puderzucker vermischen und mit der Farbe einrühren.

2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Eischnee in eine Spritztülle füllen und 15 ausgefüllte Kreise zeichnen. Dann auf jeden Kreis einen weiteren ziehen, der ein Loch in der Mitte hat, so das eine Schale entsteht.  Bei 100°C etwa 1 ¾ Stunde trocknen lassen.

3. Sahne mit Puderzucker und Kardamon ebenfalls steif schlagen. In eine Tülle geben in die Mitte der getrockneten Meringueschalen geben. Mit Orangenvierteln dekorieren.

Tipp: Ich habe das Eiweiß vom der letzten Eierlikörherstellung sofort eingefroren und für die Meringueschalen wieder aufgetaut. Klappt wunderbar!

Ich hab mich so über die Meringueschalen mit Kadamonsahne gefreut, dass sie während des Fotografierens langsam in ihrer Zahl dezimiert worden…

Alles Liebe,

Nova

Photo: Fräulein Schulz‘  

Mini-Luftkuchen…

…oder luftiger Schokoladentraum!

Stell‘ dir mal vor, du liegst draußen auf der Wiese, die Sonne kitzelt an deiner Nasenspitze und wattige Wolken ziehen langsam am blauen Himmel vorbei. Da steigt der Duft von Schokolade in deine Nase. Du legst dein Buch beiseite und ziehst aus deiner Tasche einen kleinen Mini-Luftkuchen. Du beißt hinein und er schmeckt wie der Tag… Eine wunderbare Vorstellung an diesem verregneten Wintermorgen. Die Sonne kann ich zwar nicht herzaubern, aber das Gefühl werde ich mir backen. Natürlich mit dem Mini-Luftkuchen. Versuch es ruhig Mal…

Mini-Luftkuchen

Zutaten für 6 Stück:

125g Butter

100g Zucker

2 Eier

100g Mehl

1/2TL Backpulver

25g Kakao

60g Nutella

100ml Sahne

Frosting

100g Puderzucker

100g Frichkäse

Schokoraspeln

Zubereitung:

Butter mit dem Zucker cremig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und Kakao miteinander vermischen und Löffelweise in die Creme geben. Nutella gut mit dem Teig vermengen. Zum Schluss die Sahne im dünnen Fäden in den Teig geben. Alles auf sechs kleine Formen aufteilen. Für 18 Min bei 180°C in den Ofen geben, dann ist der Teig noch schön klitschig. Ansonsten weitere 5 Min im Ofen lassen.

Der erste Mini-Luftkuchen war schon verschwunden, bevor er glasiert war. Ich kann ihn also auch ohne Glasur empfehlen….Mit Sicherheit aber zaubert er ein wollig warmes Gefühl herbei.

Alles Liebe,

Nova

Photo: Fräulein Schulz‘

Rezept: Nova

Förmchen: Die Schönhaberei

Gute Vorsätze…

…oder zwölf Monate hat das Jahr.

Als erstes möchte ich euch noch das Beste 2013 wünschen: mit viel Sonnenstrahlen, Tanzen unterm Regenbogen, Picknick am See und jede Menge Kuchen. Ich hoffe ihr seid so gut reingerutscht wie wir…und habt euch etwas fürs neue Jahr vorgenommen. Ohhh ihr findest gute Vorsätze doof? Kann ich verstehen. Abnehmen, mehr Sport machen, weniger Rauchen etc. hört sich für mich auch doof an. Denn das sind genau Dinge, die man niemals schaffen wird. Man braucht richtige Ziele, die Spaß machen, einen herausfordern oder gar andere Menschen glücklich machen. Aus diesem Grund haben Fräulein Schulz‘ und ich uns jeder 12 Vorsätze fürs neue Jahr überlegt.

Vorsätze

Vielleicht schließt der ein oder andere sich uns an. Gerne nehmen wir auch Vorschläge entgegen, also nur Mut und schreibt uns eure Vorsätze. Also, was habt ihr euch vorgenommen?

Alles Liebe,

Nova

Hintergrung: Briefpapier,

                     Tafel

Schrift: Tafelschrift