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Heidesandtaler

…oder auf die Plätzchen fertig los.

Weihnachtsbaum schmücken? Nä! Geschenke einpacken? Nur, wenn es sein muss. Plätzchen backen? Hier, hier, ich, ich. Gern den ganzen Tag und noch einen zweiten. So in etwa sieht die Weihnachtsaufgabenverteilung aus, seit dem ich ein kleines Mädchen bin. Während meine Schwester Stunden damit verbringen konnte, die Weihnachtskugeln perfekt an den Weihnachtsbaum zu platzieren, Mama einen Kringel nach dem anderen in die Geschenkverpackung verzauberte, verbrachte ich Stunde um Stunde mit Teig ausrollen, Figuren ausstechen und verzieren. Das hat sich bis heute nicht geändert. Zum Glück, sonst könnte ich euch nicht diese grandiosen Heidesandtaller zeigen, deren Rezept mir Oma kürzlich zusteckte…Heidesandtaler by ScienceMade

Zutaten für ziemlich viele Taler
500g Butter
250g Puderzucker
700g Mehl
200g Schokolade
Pistazien, Zuckerstangen, Nüsse oder Zuckerperlen
ziemlich viel GeduldHeidesandtaler by ScienceMade

Zubereitung
Butter in kleine Vierecke schneiden und mit dem Puderzucker vermengen. Nach und nach das Mehl dazu geben. Solange kneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Das kann gern auch 20 Minuten dauern. Den Teig in Folie legen und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Den fertigen Teig in vier Teile teilen und zu vier Rollen formen. Noch einmal für 15 Minuten in den Kühlschrank. Mit einem scharfen Messer in Taler schneiden und auf dem Blech verteilen. Etwa 5-7 Minuten bei 180°C backen. Abkühlen lassen. Pistazien, Nüsse und Zuckerstange fein hacken. Die Schokolade im Wasser schmelzen. Keks hinein und mit den gehackten Toppins bestreuen.Heidesandtaler by ScienceMade

Diesmal durfte ich mit freundlicher Unterstützung meines kleinen Neffen backen. Man gut, dass er noch warme Plätzchen aus dem Ofen genauso liebt wie ich…Heidesandtaler by Sciencemade

Alles Liebe,

Nova

Rezept: Oma, also eigentlich Oma’s Bruder Horst… besten Danke!

Nektarinen-Pflaumen-Frangipane…

…oder Hochsommer küsst Spätsommer.

Als bekennendes Sommerkind liebe ich sie alle… Den Frühsommer mit seinen Beeren, den Sonnenstrahlen, die die Nasenspitze kitzeln, und den weißen Wattewolken. Den Hochsommer, der einen vor Freude den ganzen Tag im Bikini durch die Gegend flitzen lässt und der daherkommt mit riesigen Melonen, saftigen Nektarinen und warmen Nächten im Freibad. Den Spätsommer mit seinem warmen Wind, den ersten Regentropfen und dicken lila Pflaumen. Bei mir treffen sich gerade der leuchtende Hochsommer und der wilde Spätsommer zu einem kleinen Stelldichein… Bei mir stehen beide gerade sehr hoch im Kurs. Und so sind Pflaume und Nektarine ganz freundschaftlich in die Mandelmasse gehüpft und lassen den Gaumen an den schönsten Seiten des Sommers teilhaben…Nektarinen-Pflaumen-Frangipane by SciencemadeZutaten Ø 26cm
1Blätterteig
65g weiche Butter
65g Zucker
1Ei
100g geriebene Mandeln
3EL Milch
1EL Mehl
10 Pfläumchen
2 NekatrinenNektarinen-Pflaumen-Frangipane by ScienceMadeZubereitung
Den Ofen auf 180° vorheizen. Den Blätterteig in die Tartform legen. In einem hohen Gefäß den Zucker in der weichen Butter auflösen. Das Ei in der Buttermasse verquirlen. Die geriebenen Mandeln und das Mehl mischen und zusammen mit der Milch in die Masse geben. Alles gut vermengen und auf den Blätterteig verteilen. Die Pflaumen halbieren. Die Nektarinen halbieren und in Streifen schneiden. Abwechselnd eine Reihe Pflaumen und Nektarinen auf der Mandelmischung verteilen. Für etwa 40-45 Minuten in den Ofen schieben.Nektarinen-Pflaumen-Frangipane by ScienceMade

…Das kleine mittsommerliche Mandelschnittchen ist man am besten mit Menschen die man gerne mag, denn da ist ganz viel Liebe drin…

Alles Liebe,

Nova

Reise nach Jerusalem…

…oder mit dem Orient-Express unterwegs in die Küche.

Dreißig Gäste, vier Gerichte und jede Menge Wein. So entspannt ist eine Reise selten. Willi und Ali vom plaisir.blog hatten die wunderbare Idee zu „Reise nach Jerusalem“. Die Idee kam den beiden beim Blättern durch das sehr schöne Kochbuch Jerusalem“… Während die beiden fleißig am Herd schwitzten, lief mein Herd auf Hochtouren. Dabei sein durften wieder 15 Personen, die aus dem Lostopf gezogen wurden, und Ihre zauberhaften Begleitungen. Dadurch entstand ein buntes Potpourri an netten Menschen, die den Abend unvergesslich gestaltet haben.Reise nach Jerusalem by ScienceMade

Der Abend begann mit dem Starter „Alibaba und die vier Räuber“. Die vier Räuber hätten unterschiedlicher nicht sein können: Humus, Tabuleh, Baba ganoush und ein Frischkäseaufstrich. …und obwohl der ein oder andere seine Lieblingscreme am liebsten ausgeschleckt hätte, gab es dazu Pita mit schwarzem Sesam oder Kumin.Alibaba und die vier Räuber by ScienceMade

Meine Lieblingsessen an diesem Abend war die Freekehsuppe. Freekeh, so hat mir Ali erklärt, ist gerösteter grüner Weizen. Sehr leckerer grüner Weizen sogar… Leicht scharf mit oder ohne Fleischbällchen unendlich lecker. Am Ende des Abends wurden sogar Heiratsanträge auf Grund dieses Eintopfes ausgesprochen. Hoffentlich verteilt Ali das Rezept noch *mitdenWimpernKlimpern*.Frekeehsuppe by ScienceMade

Tausendundeine Erbse wanderten anschließend auf die Teller. Lecker Conchiglie sind dafür in eine Joghurt-Minz-Sauce gehüft und haben auf dem Teller mit zarten grünen Erbsen und unschuldig weißem Feta ein orientalische Fest gefeiert.1001 Erbse by ScienceMadeWer dann noch konnte, schnappte sich ein Pistazien oder Walnuss [oder beides] Baklava und trank einen Raki, bevor er hoffentlich glücklich und zufrieden nach Hause rollte….Sherazade's Traum by ScienceMadeAuch dieses Mal geht wieder ein ganz dickes Danke an Matthias, den unglaublich liebenswürdigen Besitzer der Weinwirtschaft. Eine tiefe Verbeugung an Max Marchand von Floralakzent für die Blumendeko, weißer Mohn ist so unsagbar hübsch, dass er sofort mit auf meinen Küchentisch gewandert ist. Danke an Willi und Ali dafür, dass wir euch in der Küche zur Hand gehen durften. Herzlichst drücken wir alle Gäste für den wunderbaren Abend, ohne euch hätten wir alles alleine essen müssen und alleine essen macht dick und unglücklich. Davor könnt nur Ihr uns bewahren.Reise nach Jerusalem by ScienceMade

Auf ein baldiges Wiedersehen,

Nova und Fräulein Schulz‘

Photos: die weltbeste Fräulein Schulz‘

Financiers aux fruits…

…oder Liebe leicht gemacht.

Letztes Jahr haben wir uns in Genf ganz schwer verliebt. Die Sonne strahlte und der Himmel war märchenhaft blau als wir uns zum ersten Mal am Seeufer trafen, der Financier und ich. Was soll ich sagen, es war Liebe auf den ersten Blick. Kein Wunder, wo er doch so unendlich saftig ist, lieblich nach Mandeln schmeckt und die ein oder andere Frucht in den Mund hüpft… Hach ja, ich wollte Ihn wieder sehen und hab Ihn glatt mal probegebacken für Valentinstag. Testesser war meine Liebefreundin J. denn wir haben niedliche kleine „Save the Day“-Karten gebastelt, da sie dieses Jahr heiratet *vorfreudeindieLufthüpfen* und ich möchte euch die Karten nicht vorenthalten…

Financier aux fruits by ScienceMadeZutaten für zwei 16x6cm Bakingcases:

100g Butter

50g Mehl

50g Mandeln

100g Puderzucker

3 Eiweiß

Eine Handvoll Beeren (auch TK-Beeren)

Financier aux fruits by ScienceMadeZubereitung:

Butter im Wasserbad schmelzen. Mehl, Mandeln und Puderzucker in einer Schüssel mischen. Die geschmolzene, noch lauwarme Butter über die Mehlmischung geben und alles miteinander vermengen. In einer großen Schüssel die drei Eiweiße zu Eischnee schlagen. Die Butter-Mehl-Mischung vorsichtig unter den Eischnee heben. Die Masse in zwei Bakingcases geben. Zum Schluss die Fruchte auf beide Förmchen verteilen. Bei 180°C etwa 30 Min backen.

Financier aux fruits by ScienceMade…so dann jetzt schnell den Ofen angeschmissen, noch ein paar Kärtchen gebastelt und ein bisschen Liebe verschenkt.

Alles Liebe,

Nova

Photos: Fräulein Schulz‘

Rezept: Aurelie

Tags: SmallTreasures

Stempel: die feine Papterie

Walnussbrot…

…oder Brot in seiner schönsten Form.

Jetzt ist es genau eine Woche her, dass ich gleichzeitig unendlich aufgeregt und unglaublich glücklich war… Ach was sag ich, eigentlich hält es noch immer an. Und während Fräulein Schulz‘ noch fleißig die Bilder für euch aufhübscht, präsentiere ich euch den „Star des Abends“: das Walnussbrot. Dabei hatte ich mit diesem Brot die meisten Startschwierigkeiten. Beim ersten Versuch ist der Hefeteig nicht aufgegangen und beim nächsten Mal war es zu trocken. Aber an seinem großen Abend hat das Walnussbrot gezeigt, was es wirklich kann. Süß, saftig, nussig und herzhaft kommt es daher und hat allen anderen Broten die Show gestohlen…

Walnussbrot by ScienceMadeZutaten:

100g Walnüsse

1 Würfel frische Hefe

250ml warmes Wasser

250g Mehl

250g Dinkelmehl

10g Salz

2EL Zuckerrübensirup

Walnussbrot by ScienceMadeZubereitung:

Walnüsse grob hacken. Die Hefe kurz in dem warmen Wasser liegen lassen und anschließend gut verquirlen. Mehl, Dinkelmehl, Salz, Zuckerrübensirup und Walnüsse in eine große Schüssel geben. Mit den Knethacken die Zutaten vermengen, dabei langsam das in Hefe aufgelöste Wasser hinzugeben. Den Teig solange vermengen bis sich um den Hacken eine Kugel bildet. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und 60 Min an einen warmen Ort gehen lassen. Eine Schüssel mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen und auf 180°C vorheizen. Der Teig sollte nun aufgegangen sein. Entweder den gesamten Teig auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech legen oder zwei kleine Brote formen. Alles etwa 30 Min backen, dann duftet auch schon die ganze Wohnung.

Walnussbrot by ScienceMadeIch glaube sogar, der ein oder andere Gast etwas von dem Walnussbrot in die Tasche gesteckt hat…*welch Kompliment hüpf*

Alles Liebe,

Nova

Photo: Nova

Holzbrettchen: Tor5